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Neues über die aktuellen Gehälter in Deutschland

Neues über die aktuellen Gehälter in Deutschland

Die Verdienste in Deutschland klaffen weit auseinander – zu weit. Und damit ist nicht gemeint, dass das Gehalt des Reinigungspersonals unter dem des Managers liegt. Vor allem, wo und bei wem man angestellt ist, spielt eine Rolle, und ob eine lange Betriebszugehörigkeit honoriert wird, was leider immer unüblicher wird.

In welchen Berufen man gut oder schlecht verdient, ist auch nicht gleich geblieben über die letzten Jahre. Allerdings bleibt es dabei, dass Akademiker weit weniger Angst vor Arbeitslosigkeit haben müssen als diejenigen mit schlechter Berufsbildung, und daher auch recht gut verdienen.

Allein die Ingenieursgehälter klaffen je nach Branche weit auseinander, obwohl der technische Sektor an sich gut dasteht. Überhaupt die produzierenden Berufe boomen. Es wird sogar von einem Mangel an Ingenieuren berichtet. Das Gehalt liegt deutschlandweit im Durchschnitt bei rund 73.000 Euro. Dazu kommen Sonderzahlungen die bei vielen Unternehmen gezahlt werden. Im Jahr kommen die meisten in diesem Beruf auf knapp 100.000 Euro brutto.

Sowohl der technische als auch der naturwissenschaftliche Bereich haben derzeit eine Vollbeschäftigung zu melden. Es gibt wenige, die Arbeit suchen, und wenn, dann nicht lange. Gute Chancen also für Berufseinsteiger und solche, die in diesen Beruf wechseln wollen.

Deutliche Unterschiede ergeben sich nicht nur aus der Branche, sondern auch geographisch. Am unteren Ende liegt beispielsweise die Pharmaindustrie. Große Unternehmen zahlen rund 10 % mehr als Kleine. Und in Ostdeutschland werden rund 18 % weniger bezahlt als in Süddeutschland. Ein weiteres Indiz für das Gehalt ist das Alter des Arbeitnehmers. Zwischen 30 und 49 ist der Gehaltsanstieg am Größten.

Während Hochschulabsolventen an sich die größten Chancen auf einen Arbeitsplatz haben, sind deren Einstiegsgehälter ebenfalls sehr verschieden. Die Studie, deren Ergebnis besagt, dass die Branche für das Gehalt von großer Bedeutung ist, wurde aus einer Online-Befragung ausgearbeitet, für die rund 4.000 Hochschulabsolventen nach zwei bis drei Jahren im Beruf interviewt wurden.

Als Bruttogehalt insgesamt wird ein Schnitt von 3.400 Euro monatlich angegeben. Rund 3.300 erhalten jene, die einen Bachelor-Abschluss gemacht haben, während diejenigen, die einen Masterabschluss vorweisen können, mit 3.700 Euro rechnen können.

Branchenmäßig sind die Elektroingenieure gut dran, mit rund viereinhalb Tausend Euro und auch Diplomkauflaute können mit rund 3.750 Euro rechnen. Juristen bekommen ungefähr das Gleiche als Einstiegsgehalt. Etwas darunter liegen Sozialpädagogen und Soziologen im Allgemeinen, mit „nur“ 3.000 Euro im Monat. Bei Architekten liegt das erste Gehalt bei rund 2.500 Euro.
Die besten Gehälter für die jungen Absolventen winken bei einer Bank. Auch Fahrzeugbau und chemische Industrie liegen auf vordersten Rängen. Weniger gut zahlen Branchen wie Sport, Kultur und Unterhaltung. Frauen verdienen im Allgemeinen schlechter, und das von Anfang an. Der Einkommensnachteil wird mit rund 20 % angegeben.

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© Gila Hanßen / PIXELIO


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Der Bildungsweg beginnt nicht erst in der Schule

Der Bildungsweg beginnt nicht erst in der Schule

Das Lernen fängt an, kaum dass wir auf der Welt sind. Und die ersten Jahre zu Hause lernen Kinder so viel an Fertigkeiten, wie dann nie wieder im Leben. Angefangen vom Laufen über das Sprechen bis zum Essen mit Besteck oder Trinken aus einem Glas.

Dann kommen viele in den Kindergarten, meist so um das dritte Lebensjahr herum, und auch hier geht das Lernen weiter. Jedoch gibt es um den Bildungsanspruch der Kindertagesstätte viel Streit. Während die einen befürworten, dass die Kinder lediglich beaufsichtigt werden und spielen, wollen die anderen die Vorschule in den Kindergarten holen samt Fremdsprache und Sportunterricht. Doch wo ist der goldene Mittelweg?

Ab August nun soll es in der Bundesrepublik Deutschland einen Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz geben. Und das bereits ab dem ersten Lebensjahr. Also eine Mischung aus Kinderkrippe und Kindergarten, wie es in der DDR hieß. Und in diesem Gebiet des Landes dürfte es auch kein Problem sein, denn die flächendeckende Ausstattung mit derartigen Einrichtungen war vorhanden und wurde nur nach der Wende immens gekürzt. In den westlichen Landesteilen hat man sich teilweise vor großen Problemen gesehen, da eine solche Menge an entsprechenden Betreuungsplätzen zuvor nie verlangt war.

Unterstützend zu den Kita-Plätzen in verschiedener Trägerschaft gibt es Tagesmütter. Eine individuellere Betreuung für die Kinder, die man sich allerdings leisten können muss. Bundesweite Spitzenwerte bei der Kleinkinderbetreuung weißt schon jetzt das Land Brandenburg auf. Mit rund 80 % Betreuung bei den Kindern unter 3 Jahren und 60 % bei den Kindern unter einem Jahr ist das Land gut aufgestellt. Aber es hängen auch Arbeitsplätze dran, und zwar möglichst gut ausgebildete Leute sollen es sein, die sich um die Kinder kümmern.

Die meisten der nach der Wende entlassenen Erzieher oder Kindergärtner haben sich inzwischen anderweitig orientiert und so ist man jetzt gezwungen, Seiteneinstiege in diese Berufe zu ermöglichen. Die Ausbildungskapazitäten müssen im ganzen Land gesteigert werden, so ist man sich sicher. Denn der Rechtsanspruch bedeutet auch, dass es genügend Leute in den entsprechenden Berufen geben muss. Zudem will man sich bemühen, die Qualifikation derjenigen ständig zu verbessern. Allein im Land Brandenburg stehen eine Viertelmillion Euro zur Verfügung, um die Fachkräftequalifizierung auf diesem Gebiet zu fördern.

Leider musste man – nicht nur in Brandenburg- feststellen, dass viele Kinder mit erheblichen Defiziten in der Muttersprache in die Betreuungseinrichtungen kommen. Hier hat man ein Landeskonzept entwickelt, dass nun erste Früchte trägt. Denn die Kinder mit Sprachförderbedarf sind bereits um rund 5 Prozent gesunken. Grundschullehrer bemängeln die immer geringere Kompetenz in der Muttersprache, wenn die Kinder zur Schule kommen. Vielleicht sollte man den Anspruch der Kinderbetreuung im Vorschulalter so weit ausbauen, dass zumindest solch grundlegenden Defizite noch vor der Schule beseitigt werden können.

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© S.v.Gehren / PIXELIO


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Deutschland bildet sich weiter…

Deutschland bildet sich weiter…

Seit die deutschen Unternehmen über Fachkräftemangel klagen, hat sich die zuvor prekäre Lage der Azubis auf Lehrstellensuche vereinfacht und entspannt. Doch was ist mit all denen, die bereits einen Beruf haben, und sogar in diesem arbeiten? Bekommen auch sie die Chance auf Weiterbildung? Neueste Statistiken sagen: JA. Deutsche Unternehmen bilden weiter.

Rund drei Viertel der hiesigen Unternehmen sind derzeit bereit, ihren Angestellten Weiterbildungsmaßnahmen anzubieten. Das ist ein Wert, der hoffen lässt. Die letzte Befragung ist 8 Jahre alt und war deutlich schlechter ausgefallen. Dabei werden nicht nur klassische Weiterbildungen wie Lehrgänge und Seminare gezählt, sondern auch Job-Rotation oder selbstgesteuertes Lernen.

Derartige Studien werden seit einiger Zeit von der Europäischen Union durchgeführt und dazu auch noch in Kroatien und Norwegen. Allein in Deutschland waren rund 10.000 Unternehmen befragt worden. Dabei konnte festgestellt werden, dass die Zahl der Weiterbildungsmöglichkeiten mit der Größe des Unternehmens steigt. Firmen, die mehr als 1.000 Beschäftigte haben, bilden mit 94% fast komplett weiter. Rund 25 Stunden jährlich entfallen bei diesen Arbeitnehmern auf die Weiterbildungen. Und das lassen sich die Unternehmen sogar etwas kosten. Denn rund anderthalb Tausend Euro wurden pro Person, die teilgenommen hat, aufgebracht. Bei diesen Kosten wurde auch der Lohnausfall berücksichtigt.

Bei den Weiterbildungen auffällig ist, dass die Frauen aufholen. Und zwar bei internen Veranstaltungen wie beispielsweise auch beim Informatik-Studium. Die früher klassischer Weise von Männern gebuchten Studiengänge werden nun immer öfter von weiblichen Studenten belegt. Inzwischen sind in dieser Studienrichtung rund ein Fünftel Frauen, was im Vorjahr zum ersten Mal zu verzeichnen war. Bei anderen typischen Männerstudiengängen wie Maschinenbau oder Elektrotechnik sind es dagegen noch immer wenige Frauen und oft nur um die 10 %.

Da auch die Weiterbildungen im Unternehmen immer öfter von Frauen belegt werden, geben sich viele Firmen Mühe bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf bzw. Fortbildung. Bei großen Arbeitgebern klappt dies schon recht gut, sodass sich hier überdurchschnittlich viele weibliche Angestellte für Weiterbildungen interessieren.

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© Lupo / PIXELIO


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Ist studieren nur mit einem guten Abiturschnitt möglich?

Ist studieren nur mit einem guten Abiturschnitt möglich?

Wer studieren will, muss das Abitur ablegen. Im Allgemeinen geschieht dies dadurch, dass man die Schule nicht nur 10 Jahre, sondern 12 besucht, und sich am Ende den Abiturprüfungen unterzieht. Mit diesem Ergebnis kann man sich an den Universitäten bewerben. Doch an deutschen Hochschulen ist es eng, vor allem in bestimmten Studienrichtungen. Und seit die männlichen Schulabgänger nicht erstmal zur Armee müssen und Hessen sowie Nordrhein-Westfalen auf 12 Jahre umstellten und dadurch doppelte Abiturjahrgänge zu bieten hatten, wurde es noch knapper mit den Studienplätzen.
Gibt es einen Numerus clausus für den angestrebten Studiengang, dann kann es passieren, dass der Abi-Schnitt einfach zu schlecht ist. Aber gibt es Wege, dennoch zum Traumberuf zu kommen?

Besonders bei Medizin haben es viele schwer. Denn dafür wird in den meisten Bundesländern ein Abiturdurchschnitt von mindestens 1,1 verlangt. Doch wer mit der Studienrichtung flexibel ist, der kann auch mit einem Abitur von 3,0 noch studieren. Rund die Hälfte aller Studiengänge sind frei zugänglich, das heißt, sie sind nicht an einen bestimmten Durchschnitt gebunden. In manchen begehrten Studienstädten wie München ist dann für einen Studiengang ein Notendurchschnitt festgelegt, während in einer kleineren Universitätsstadt der gleiche Studiengang ohne Einschränkung belegt werden kann. Daran ist ersichtlich, wie wichtig örtliche Flexibilität ist.

Weiterhin gibt es noch die Möglichkeit der Wartesemester. Besonders bei begehrten Studiengängen wie Medizin kann es Wartezeiten von bis zu sechs Jahren geben. Allerdings sollte niemand länger als ein Jahr warten. Diese zwölf Monate lassen sich sinnvoll einsetzen, für ein freiwilliges soziales Jahr oder Ähnliches. Somit hat man dann ein Wartesemester erfüllt, und rückt auf der Warteliste der Uni nach vorn.

Auch der Studienwechsel ist eine Möglichkeit. Hier beginnt man ein fachverwandtes Studium, um dann in einem höheren Semester zu wechseln. Das ist nicht ganz einfach und sollte gut geplant sein. Mit einem guten Anwalt ist außerdem eine Studienplatzklage unter Umständen erfolgreich.

Zudem gibt es Möglichkeiten über ein duales Studium, eine Ausbildung im Ausland oder Programme für Nachrücker. Sogar die Studienplatzbörse kann Erfolg bringen. Das Studium im Ausland kann vor allem in Osteuropa eine gute Alternative sein. Hier hat man sich in Studienrichtungen wie Medizin auf die sogenannten „NC-Flüchtlinge“ eingestellt. Ungarn bietet teilweise Studiengänge in deutscher Sprache an. Allerdings muss man darauf achten, dass der Studiengang EU-weit oder mindestens in Deutschland anerkannt wird.

Finanziell kostspielig ist eine Privatuni. Aber stattdessen spielen hier die Abschlussnoten des Abiturs eine eher untergeordnete Rolle. Wer die hohen Semesterkosten bezahlen kann, bekommt auch einen Studienplatz.

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© Stefan Escher / PIXELIO


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Fremdsprache lernen leicht gemacht

Fremdsprache lernen leicht gemacht

Während es manchen von uns sehr leicht fällt eine Fremdsprache zu lernen, haben andere massive Probleme damit. Das lässt sich auch nicht ändern. Aber lernen kann es jeder, ob aus Freude daran, oder weil es sogar beruflich nötig wird.

Natürlich haben es Kinder leichter, eine Sprache zu lernen, aber auch als Erwachsener kann man einige Tricks nutzen, um es sich einfacher zu machen. Ob Sprachkurs oder Selbststudium, um den Grundwortschatz zu festigen, kann es sich als sehr hilfreich erweisen, einen Film mit Untertiteln zu schauen. So hört man in der Fremdsprache die Laute und sieht gleichzeitig die Übersetzung. Zudem kann es helfen, durch die Bilder, die mit einer bestimmten Wortkombination verbunden sind, diese besser zu behalten.

Am besten ist es, wenn dieser Film von DVD oder selbst vom TV aufgenommen geschaut wird. Denn so kann man im Notfall anhalten oder auch ein Stück zurückgehen. Auch für diejenigen, die der Sprache noch nicht mächtig sind, kann es helfen einen solchen Film zu sehen, denn dann gewöhnt man sich an die Aussprache und den Klang der Worte.

Ebenso hilfreich ist es, Radio in der betreffenden Sprache zu hören. Auch wenn es momentan noch recht aussichtslos erscheint – so merkt man doch mit der Zeit, dass man immer mehr versteht. Und mit dieser Erkenntnis kommt auch die Freude daran.

Für das Lernen der grundlegenden Vokabeln kann es auch helfen, wenn man sich in die Wohnung setzt, und alles, was man sieht, in der anderen Sprache zu sprechen oder nachzuschlagen. Von Stuhl über Heizung bis Gardine gibt es vieles, was man so lernen kann.

Bei Kindern ist es am Einfachsten, wenn sie mit Gleichaltrigen spielen, die die andere Sprache sprechen. Denn so lernen die Kinder, ohne dass es ihnen auffällt. Wer in ein fremdes Land gezogen ist, sollte es den Kindern einfacher machen, indem sie zunächst für ein paar Monate einen speziellen Sprachkurs besuchen. Denn wenn die Kinder „einfach so“ zur Schule gehen, werden sie schnell als dumm abgestempelt, obwohl sie nur nicht verstehen können. Der Start in der neuen Schule ist auf alle Fälle einfacher, wenn die Sprache im Prinzip beherrscht wird, auch wenn die Kinder dadurch ein Schuljahr „verlieren“.

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© Gerd Altmann/ erstellt in:wordle.net / PIXELIO


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Neues von den Studiengebühren?

Neues von den Studiengebühren?

Früher war ein Studium den Sprösslingen von wohlhabenden Leuten vorbehalten – ob talentiert und intelligent genug oder nicht. Und noch vor hundert Jahren gab es nur in Ausnahmefällen Studienmöglichkeiten für Frauen. Das schien alles überwunden, aber mit Einführung der Studiengebühren blieben abermals einige Universitäten manchen Jugendlichen verschlossen, da diese Gebühren einfach den finanziellen Rahmen sprengten.

Nun gibt es bereits in den einen oder anderen Bundesländern Bestrebungen, diese wieder abzuschaffen, und der Unmut der Studierenden wächst. Gegner dieser abermaligen Reform sind der Meinung, dass die Unis diese Einnahme dingend brauchen würden, um in Zeiten knapper Kassen über die Runden zu kommen.

In Baden-Württemberg gab es jetzt eine Abstimmung, in der sich die Mehrheit gegen eine Wiedereinführung der bereits abgeschafften Studiengebühren ausspricht. Unter dem Motto „Freie Bildung für alle“ kämpfen Jugendliche und Erwachsene um den Zugang zu allen Bildungseinrichtungen, unabhängig vom Budget.

Manche aber sprechen sich für die Studiengebühren aus mit der Begründung, dass diese im weltweiten Vergleich noch gering ausfallen würden. Zudem sei dies bei dem entsprechenden Mehrverdienst nach dem Studium durchaus gerechtfertigt. Unberücksichtigt bleibt hier, dass durch diese Gebühren vielen das Hochschulstudium verwehrt bleibt, und so kein Beruf mit einem hohen Bildungsabschluss ergriffen werden kann. Während die Agenturen für Arbeit nicht müde werden zu betonen, dass eine hohe Bildung der beste Weg sei, sich nicht in das Heer der Arbeitslosen einzureihen, spricht diese Meinung eklatant dagegen.

Rund ein Fünftel der Befragten ist für die Studiengebühren, möchte diese aber auf das Einkommen der Eltern abgestimmt wissen. Eine Einigung unter den Befragten war nicht zu erreichen. Die Frage ist, ob sich Politik und Universitätsverantwortliche einigen können.

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© Wilhelmine Wulff / PIXELIO


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Bildung in Deutschland im Jahr 2012

Unabhängige Wissenschaftler haben auch für das Jahr 12 einen Bericht über die Bildung in Deutschland verfasst. Die Leitung der Studie übernahm das Deutsche Institut für internationale Pädagogische Forschung. Ein solcher Bericht erscheint im Zwei-Jahres-Takt und soll Fortschritte und Handlungsbedarf aufzeigen.

Aktuell wurde dabei festgestellt, dass die sogenannte Bildungs-und Betreuungsquote der Kinder unter 3 Jahren bei rund 25 % liegt, wobei sie zwei Jahre zuvor nur 13 % betrug. Für Kinder von 3 bis 5 wurde der Besuch einer Kindertagesstätte zur Regel.

Auch die Ganztagsschulen, die zuvor noch die Ausnahme waren, haben sich inzwischen auf die Hälfte aller Schulen ausgeweitet. Hier werden vor allem die pädagogischen Gestaltungsmöglichkeiten gelobt, die hauptsächlich Kindern aus sozial schwachen Familien zu Gute kommen.

Weiterhin wird festgestellt, dass das Bildungsniveau ansteigt. Besonderes Augenmerk liegt hier auf den Schulabhängern, die noch nicht einmal den Hauptschulabschluss schafften. Dieser Anteil soll stetig gesenkt werden. Aktuell liegt er um die 5 %. Auch der Bildungsstand der Frauen steht immer wieder zur Diskussion. Er konnte in den letzten Jahren deutlich angehoben werden.

Für die Zahl der Studienanfänger gibt es einen Richtwert: der hochschulpolitische Zielwert der Qualifizierungsinitiative liegt bei 40%. Aktuell kann Deutschland sogar mit 50% aufwarten und liegt damit deutlich über dem gesetzten Ziel.

Bei den Jugendlichen ist es gelungen, die Zahl derer zu minimieren, die im sogenannten Übergangssystem landen. Dies sind Weiterbildungsmaßnahmen für diejenigen, die keine Lehrstelle fanden und nun fit gemacht werden sollen für weitere Bewerbungen, um doch noch einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Allerdings sind rund ein Drittel aller Jugendlichen einer Risikolage zuzuordnen. Das heißt, dass sie unter ungünstigen Bedingungen aufwachsen müssen und es daher beim Berufsstart besonders schwierig haben. Vor allem für diese Betroffenen gibt es das Programm „Bildungsketten“, welches den Übergang von Schule zu Beruf erleichtern soll.

Musik und Show als Bildung für Jugendliche und Erwachsene

Musik und Show als Bildung für Jugendliche und Erwachsene

Allerdings geht es in der Bildungspolitik nicht nur um Kinder und Jugendliche. Auch Erwachsene sollen die Chance haben, sich weiter zu qualifizieren. Es gibt Weiterbildungs-und Aufstiegsstipendien die Berufstätige unterstützen sich weiterzubilden, auch wenn sie bereits eine Berufsausbildung absolviert haben.

Dem Bericht zu Folge hat auch die kulturelle Bildung stark zugenommen. Das Interesse daran ist groß. Besonders unter den Jugendlichen gibt es dabei die Möglichkeit, die neuen Medien einzubinden. Musikschulen und Chöre, Vereine und selbst auf die Beine gestellte Aktivitäten bilden  den Mittelpunkt. In diesem Bereich gibt es die Förderinitiative „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“. Diese soll es auch Kindern aus benachteiligten Familien möglich machen, an der kulturellen Bildung teilzunehmen.

Ein weiterer untersuchter Punkt ist die Sprachförderung, die auf verschiedenen Ebenen gefördert und weitergeführt werden soll. Auch die Lehrerbildung ist hier in der Pflicht und entsprechend gefordert.

Soweit der offizielle, positive Bericht. Leider gibt es aber besonders in großen Städten mit sozialen Brennpunkten immer mehr Jugendliche, die es „schaffen“, die Schule zu absolvieren, ohne Lesen und Schreiben zu lernen. Hier ist ein deutliches Versagen von Lehrern und Eltern festzustellen, dem unbedingt entgegengewirkt werden muss. Um die Möglichkeit für alters- und talentadäquates Lernen zu haben, müssen ausländische Kinder, ehe sie mit Gleichaltrigen in der Klasse sitzen, die Möglichkeit haben, die Sprache gut zu lernen. Dies wird häufig vernachlässigt. Auch große Klassenverbände tragen dazu bei, dass sich ein Lehrer nicht wirklich um jeden seiner Schüler kümmern kann. Kommt dann noch pädagogisches Unvermögen dazu, ist es möglich, dass einzelne Schüler unbeachtet zurückbleiben und das Lernziel der Schule nicht erreichen. Die neue Diskussion um die Abschaffung der Klassenwiederholung wird dies noch unterstützen.

Bildquelle:
© Lupo / PIXELIO  ;  © Paul Georg Meister / PIXELIO


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Das Geld in Festgeld anlegen – so geht es!

Das Geld in Festgeld anlegen – so geht es!

In der heutigen Zeit dreht sich alles nur ums Geld, Grund dafür ist, dass wir immer weniger in den Taschen haben. Manchmal hat man aber auch Geld über oder kann sehr gut sparen. Leider bringt es nichts, wenn das Geld einfach zu Hause liegt oder auf der Bank verweilt. Hier sollte man überlegen, das Geld anzulegen. Interessiert ist dabei das sogenannte Festgeld. Festgeld ist Geld, welches über einen bestimmten Zeitraum mit einem bestimmten Zinssatz angelegt wird. Man stellt also einer Bank ein Teil seines ersparten für einen festen Zeitraum zu Verfügung. Die Banken haben das Recht, über diesen Zeitraum das Geld einzubehalten, müssen aber im Gegenzug einen bestimmten Zinssatz liefern. In fast allen Fällen ist es möglich, sein Festgeldkonto aufzulösen. Dies kann aber mit sehr viel Geld verbunden sein. Daher gibt es auch einen Festgeld Vergleich.

Warum Festgeld und nicht Tagesgeld?

Die Frage lässt sich nicht zu einfach beantworten, weil beide Varianten attraktiv sind. Stell man einen Festgeld Vergleich mit einem Tagesgeld Vergleich gegenüber, dann erkennt man, dass die Zinssätze teilweise gleich bleiben. Es gibt aber auch Vorteile für Festgeldanlagen. Hier bleibt der Zinssatz immer gleich, bei einer Tagegeldanlage kann der Zinssatz fallen und steigen, man weiß also letztendlich nicht, wie viel Zinsen und wie viel Geld man dabei herausbekommt. Tagesgeld ist immer dann sinnvoll, wenn man flexibel über sein Geld entscheiden kann.

Gibt es Risiken bei einer Festgeldanlage?

Es gibt in der Regel keine Risiken, da die Banken eine bestimmte Summe abgesichert haben. Es gibt also eine Sicherung und das Geld kann nicht verloren gehen. Leider müssen einige Dinge bei der Festgeldanlage beachtet werden. Neben einem Festgeld Vergleich sind auch andere Informationen mehr als wichtig. Beispielsweise verlangen einige Banken eine Mindestsumme zum Anlegen. Einen weiteren interessanten Artikel finden Sie hier

Die Mindestsumme liegt bei vielen Bank bei knapp 500 Euro, kann aber auch bei 1000 Euro oder sogar 10000 Euro liegen. Wie man gut erkennen kann, sind auch Anlagen für kleinere Sparer möglich, es müssen nicht immer hohe Geldsummen angelegt werden. Es gibt eine sehr wichtige Regel: Umso länger man eine bestimmte Geldsumme anlegt, desto höher wird der Zinssatz ausfallen. Dadurch bekommt man natürlich mehr Gewinn raus. Es ist aber wichtig, dass man das angelegte Geld auch wirklich nicht benötigt, da man daran nicht so schnell wieder heran kommt. Daher greift man oftmals zum Vergleich und schaut, welche Bank die beste ist.

Wo soll ich das Geld nun anlegen?

Ein Festgeld Vergleich ist immer die beste Wahl. Es gibt aber einen Unterschied zwischen einer Direktbank und einer Filialbank. Eine Direktbank hat keine Filialen und es gibt somit keine Beratung. Alles läuft über ein Onlinekonto ab. Bei einer Filialbank gibt es, wie der Name schon sagt, Filialen. Hier kann man sich beraten lassen. Es ist jedoch bei einer Festgeldanlage sinnlos, da die Summe festgelegt ist und für einen festen Zeitraum angelegt wird. Daher kann man sich auch für eine Direktbank entscheiden, es macht letztendlich keinen großen Unterschied.

Die richtige Bank ist sehr wichtig. Man kann im Internet einen Festgeld Vergleich machen. Dort werden sämtliche Banken gegenüber gestellt und man kann sich die beste Bank heraussuchen. Einige Banken sind jedoch nicht aus Deutschland. Außerdem sollte man die Mindestanlagesumme beachten. Wichtig sind natürlich die Zinsen, wenn Bank A jedoch gute Zinsen verspricht aber die Anlagesumme mindestens 5000 Euro beträgt, man aber 1000 Euro anlegen möchte, dann muss es eine andere Bank sein, auch wenn diese schlechtere Zinsen anbietet. Es gibt verschiedene Internetseiten am besten schaut man sich viele verschiedene Seiten dazu an. Damit auch nichts schief geht, sollte man nach der Entscheidung nicht sofort einen Vertrag eingehen, sondern über Google weitere Informationen herausfinden. Ist alles in Ordnung, so kann man die Bank wählen.

© pierredesvarre istockphoto.com


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